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Tour durch Wiesbadener Pflegeeinrichtungen
Save-the-date: 14. Juni Besuch im Hospiz ADVENA

 

Am Mittwoch, 14. Juni, von 11 bis 16 Uhr haben alle, die unser Hospiz ADVENA in Erbenheim noch nicht (gut) kennen, Gelegenheit, sich zu informieren und einen eigenen Eindruck zu gewinnen. Denn das Hospiz beteiligt sich an der Tour durch Wiesbadener Pflegeeinrichtungen, die an diesem Tag in Erbenheim Station macht. Um 11 Uhr und um 14 Uhr erwarten Besucherinnen und Besucher jeweils kurze Vorträge. Dorothée Becker (Leitung stationäres Hospiz) und Franziska Knörr (Leiterin Ambulanter Hospizdienst und Koordinatorin für das Ehrenamt) berichten, was unsere Hospizarbeit auszeichnet.

Lydia Gretz, Geschäftsführerin der Hospizium Wiesbaden GmbH, stellt Ihnen in einer kleinen Präsentation die neuen Räume vor, in die unser Hospiz im Herbst umzieht. Es befindet sich nur ein paar hundert Meter weiter die Bahnstraße hoch in dem von der @IFB-Stiftung neu errichteten Thorsten-Goos-Haus. Außerdem informiert Sie Gabriele Groh-Leu über ein Beratungsangebot, das hilft, die gesundheitliche Vorsorge individuell zu planen und Verfügungen vorzubereiten, aus denen die eigenen Wünsche zweifelsfrei hervorgehen. Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste im Hospizgarten und im Wintergarten. Genießen Sie mit uns Kaffee und Kuchen und lassen Sie uns ins Gespräch kommen über das Leben im Hospiz.

Mehr zur Tour unter: https://www1.wiesbaden.de/microsites/forum-demenz/angebote-und-veranstaltungen/va-pool-forum-demenz/tour-durch-die-wiesbadener-pflegeeinrichtungen.php

25. Wiesbadener Hospiztag am Sa., 17. Juni 2023

Gemeinsam Sorge tragen - Leben und Sterben da, wo ich hingehöre

„Am liebsten möchte ich daheim bleiben…“ so antworten 90 Prozent der Menschen auf die Frage, wo sie denn an ihrem Lebensende und im Sterben bleiben möchten.

Was braucht es, um diesem Wunsch, unter den zukünftigen demografischen Bedingungen und der zunehmenden Vereinzelung von Paaren und Familien ein wenig näher zu kommen?

Diese Frage greift der 25. Wiesbadener Hospiztag auf. Er findet am Samstag, 17. Juni 2023, von 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr im Roncallihaus, Friedrichstraße 26-28, Wiesbaden statt. Der Eintritt ist kostenfrei.

Grußworte sprechen Kai Klose, Hessischer Minister für Soziales und Integration, der auch die Schirmherrschaft übernommen hat und der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden, GertUwe Mende.

Der folgende Vortrag von Dr. Gert Dressel trägt den Titel „Sich gemeinsam auf den Weg machen/ Gemeinsam auf dem Weg sein“. Dr. Dressel ist Historiker, Fortbildner, Moderator, Buchautor und Vernetzer. Er engagiert sich seit vielen Jahren für eine solidarische und diverse Gesellschaft und verfügt über große Erfahrungen zum Thema. Mit seinen Ausführungen wird klar, was das Ziel ist: „Ohne Träumen geht es nicht, ohne Vertrauen zueinander und Resonanzerfahrungen auch nicht. So haben sich zum Beispiel in Wohnquartieren in Bielefeld und in der Wiener Josefstadt engagierte Bürger*innen und Institutionen gemeinsam auf den Weg gemacht, um Menschen, die es mehr als andere brauchen, bei einem guten Leben bis zuletzt zu begleiten.“

Nach einer Pause gibt es Daten und Fakten zu Fragen des Lebensendes in Wiesbaden und Vorstellung von Projekten der Quartiersarbeit, vorgestellt von Matthias Riedmann, Altersplaner des Amtes für soziale Arbeit, Dr. med. Susanne Springborn, CURANDUM e.V., Hausärztin im Wiesbadener Osten, Peter Kiel, Einrichtungsleiter Quartiersentwicklung und Service Wohnen, EVIM und Michael Strauß, Hospizverein AUXILIUM.

Die anschließende Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung wird moderiert von Stefan Schröder, dem ehemaligen Chefredakteur des Wiesbadener Kurier und Vorsitzenden des Wiesbadener Presseclubs. Es nehmen teil Dr. Gert Dressel, Dr. Susanne Springborn, Peter Kiel, Christoph Manjura (Sozialdezernent der Stadt Wiesbaden) und Michael Strauß.

Umrahmt wird die Präsenzveranstaltung von zwei Kurzfilmen und der Musikschule Niedernhausen.

Der Hospiztag wird auch als Zoom-Webinar im Livestream übertragen. Den Zugangslink finden Sie spätestens am Vortag der Veranstaltung auf der Website des Hospizvereins AUXILIUM www.hvwa.de. Sie können sich ohne Anmeldung selbständig einwählen.

Der Hospiztag wird vom Wiesbadener Hospizverein Auxilium, dem Caritasverband Wiesbaden-Rheingau-Taunus, dem Evangelischen Verein für Innere Mission, Hospizium e.V. in Zusammenarbeit mit dem HospizPalliativNetz Wiesbaden und Umgebung und Curandum e.V veranstaltet.

Sie sind herzlich eingeladen. Der 25. Hospiztag bietet Ihnen wiederum ein hochaktuelles Thema mit profilierten Vortragenden. Die Teilnahme lohnt sich. Gewinnen Sie wertvolle Einblicke in zu erwartende künftige Entwicklungen des sozialen Zusammenlebens und der Hospizarbeit.

Gerhard Helm

 

HIER können Sie den Veranstaltungsflyer herunterladen. 

Wünsch Dir was, ich koch Dir das
Mit Rosi Hels in der Hospizküche: Zeit für Lieblingsspeisen und letzte Erdbeere

Manchmal findet sie kleine Zettel unter dem Teller. „War sehr lecker“ oder „Hat geschmeckt“ steht auf den Briefchen. Die Absender können oft nicht mehr in die Küche kommen, aber ihre Nachrichten erreichen Rosi Hels trotzdem und freuen sie sehr. Seit zwölf Jahren bekocht sie in Hessens ältestem Hospiz, dem ADVENA in Wiesbaden-Erbenheim, Menschen in ihrer letzten Lebensphase, gerne auch mit deren Leibgericht. „Es sind meist einfache, herzhafte Speisen, die sich unsere Bewohnerinnen und Bewohner wünschen“, sagt sie. „Reibekuchen, Eintöpfe oder auch Sauerkraut sind beliebt, einfache Hausmannskost“, erzählt die 60-Jährige.

Frisch und saisonal

Das Küchenteam besteht aus sechs Frauen, die von 7 Uhr bis 20 Uhr in drei Schichten arbeiten. Unterstützt werden sie von Ehrenamtlichen. Heute gibt es als Hauptgang Hähnchengeschnetzeltes mit Spitzkohl und Kartoffeln. Aber ein Bewohner möchte lieber Grießbrei und Nachtisch. „Und genau das bekommt er auch“, sagt Rosi Hels und gießt Milch in einen kleinen Topf. „Besonders wichtig ist uns, frisch und saisonal zu kochen“, sagt Hels. „Wer jetzt im Hospiz lebt, wird keine weitere Spargel- oder Erdbeerzeit mehr erleben; hier können unsere Bewohner beides nochmal genießen.“

Ein bisschen wie daheim

Auch traditionelle Feiertagsspeisen wie Putenbraten mit Klößen und Rotkohl zu Weihnachten sind wichtig, denn die letzten Festtage sollen schön sein und an Vertrautes anknüpfen. „Wenn jemand sich etwas wünscht, für das uns Zutaten fehlen, besorgen wir es möglichst rasch“, so Hels. Denn man weiß nie genau, wie lange noch Zeit bleibt. Für zwei Personen wird heute kein Mittagsessen mehr benötigt. „Sie machen sich auf den Weg“, sagt die Ehrenamtliche. Rosi Hels hält inne, denn diese Chiffre steht für: Die Sterbephase hat begonnen. Wenn eintrifft, was absehbar war, kommt es trotzdem irgendwie plötzlich. „Es ist anders, als wenn ein Angehöriger stirbt“, sagt sie. „Trotzdem berührt uns, wenn Menschen gehen, die wir der letzten Lebensphase begleiten durften. Das sind traurige Momente.“

Kochen aus Leidenschaft

Entschlossen zerkleinert sie weiter gekochten Blumenkohl, fügt Lauchzwiebeln, Radieschen und Gewürze, Essig und Öl hinzu. Fertig ist die Vorspeise. Es folgt das Dessert, eine Mascarpone-Honig-Creme, garniert mit bunten Keksperlen und Blaubeeren. „Ich mag es, wenn es schön bunt aussieht. Ich komme ursprünglich aus dem Druckgewerbe, da lernt man auf Farben zu achten.“ Denn das Kochen ist nicht Rosi Hels ursprünglicher Beruf. Kochen ist ihre Passion, der sie auch Zuhause gerne nachgeht. „Es ist für mich eine Art Meditation.“

Das merkt man. Es ist laut, es klappert, brutzelt und dampft, immer wieder steht jemand in der Küche, um Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner auszurichten oder sich einen Tee zu kochen: Trotzdem ist Rosis Küche ein ruhiger und tröstlicher Ort. Er erinnert an daheim.

Begegnungen zwischen Sonne und Wolkenbrüchen
Hospiz ADVENA feierte Frühlingsmarkt im Hospizgarten

Regenfeste Kleidung war von Vorteil beim sonntäglichen Frühlingsmarkt im Hospizgarten. Aber durch Wetterkapriolen ließen sich unsere Besucherinnen und Besucher nicht schrecken. Sie freuten sich über gute Gespräche mit lieben Menschen, Musik von Some call it Jazz und ein vielfältiges Angebot unter Zeltdächern: Saisonale Handarbeiten, Frühlingsgestecke und regionale Produkte wie Säfte, Kartoffeln und Nudeln fanden guten Anklang. Grillwürstchen und ein buntes Kuchenbuffet, das unsere Ehrenamtlichen mit leckerem Backwerk bestückt hatten, gefielen Gaumen und Bauch.

In einem kurzen Vortrag berichtete unsere Geschäftsführerin Lydia Gretz, wie ab Herbst das neue Hospiz ADVENA im Thorsten-Goos-Haus aussehen wird. In dem Gebäude der IFB-Stiftung in der Bahnstraße 18 beziehen wir 16 komfortable Bewohnerzimmer auf der zweiten und dritten Etage, alle mit Balkon und barrierefreiem Zugang zur Dachterrasse. Der Erlös des Frühlingsmarktes kommt der Einrichtung unseres neuen Quartiers zugute. Es soll ein wohnliches Zuhause auf Zeit sein für unsere Bewohnerinnen und Bewohner, in dem sie und ihre Angehörigen sich willkommen und gut aufgehoben fühlen. Der Frühlingsmarkt begrüßte somit nicht nur die mildere Jahreszeit. Er war auch Wegweiser für das, was uns als Hospizgemeinschaft in diesem Jahr noch an Aufbruch erwartet.

Die Fotografin und ehrenamtliche Hospizbegleiterin Monika Walther, Bilderwerk GmbH, hielt Impressionen des Marktes mit ihrer Kamera fest. Viel Freude mit unserer kleinen Bildauswahl.

Dorothée Becker leitet seit 1. März das Hospiz ADVENA

Dorothée Becker, Fachfrau für Palliativpflege, leitet seit 1. März das Hospiz ADVENA in Wiesbaden-Erbenheim. Die Verantwortung für das älteste Hospiz Hessens mit seinen rund 50 Mitarbeitenden und 16 Bewohnerinnen und Bewohnern lag seit 2017 bei Lydia Gretz. Sie wird sich künftig auf ihre Aufgaben in Vorstand und Geschäftsführung der Hospizium Stiftung konzentrieren. Zu ihr gehören drei stationäre Hospize sowie zwei ambulante Hospizdienste in Wiesbaden, Leipzig und Hadamar.

Dorothée Becker begann ihre Berufslaufbahn als Pflegefachkraft in den Fächern Anästhesie und Intensivmedizin, bevor sie die Palliativpflege als ihr Herzensanliegen entdeckte. Sie baute die Palliativstation und ein ambulantes Palliativteam an den damaligen Dr. Horst Schmidt Kliniken auf. Durch viele Aus- und Fortbildungen sowie ein Masterstudium in Palliative Care an der Universität Klagenfurt hat sie ihr Wissen auf dem Gebiet der Palliativversorgung über viele Jahre ausgebaut. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin beteiligte sich die Wiesbadenerin nach dem Studium an unterschiedlichen Forschungsprojekten, unter anderem am Hessischen Institut für Pflegeforschung.

„Mir ist es wichtig, für Menschen in ihrer letzten Lebensphase gute Orte zu schaffen, sie abgestimmt auf ihre individuellen Bedürfnisse in Würde zu begleiten. Das Hospiz ADVENA, in dem ich vor vielen Jahren ein Praktikum gemacht habe, teilt und lebt diesen Ansatz. Deshalb freue ich mich, hier nun die Leitung zu übernehmen“, so Becker. Da das Hospiz ADVENA im Herbst in neue Räume mit neuen Möglichkeiten umzieht, erwarten die neue Hospizleiterin und ihr Team viele Gestaltungsspielräume, um Palliativpflege zeitgemäß auszugestalten.

Dorothée Becker Dorothée Becker
Maskenpflicht endet auch für Besucherinnen und Besucher

 

Ab 7. April endet bundesweit die Maskenpflicht auch für Besucherinnen und Besucher von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

Das gilt auch für unser Hospiz ADVENA. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, freiwillig weiterhin eine Maske zu tragen.

„Ich bin ungeheuer stolz auf Sie!“

Hospiz ADVENA feiert Neujahrsempfang in der Domäne Mechthildshausen

Es war das erste Mal seit Dezember 2019, dass Mitarbeitende und Ehrenamtliche des Hospizes ADVENA wieder alle gemeinsam feiern konnten. Die Freude über dieses Wiedersehen in größerer Runde war allen ins Gesicht gezeichnet: Es war ein schöner Neujahrsempfang in der Domäne Mechthildshausen in Erbenheim, dem Ortsteil, in dem auch das Hospiz zuhause ist. Lydia Gretz, Hospizleiterin des ADVENA Wiesbaden und Vorständin der Hospizium Stiftung, erinnerte daran, wie sehr die Pandemie die Arbeit im Hospiz belastet hat: „Menschen zu isolieren, das lief unserem Innersten komplett zuwider. Unsere Aufgabe ist es, Menschen zusammenzubringen, nicht zu trennen.“ Dass es trotzdem gelang, den ambulant und stationär betreuten Menschen in der letzten Lebensphase Zuwendung und Fürsorge zu geben, war der Entschlossenheit und Kreativität vieler Mitstreiter gedankt. „Ich bin ungeheuer stolz auf Sie“, sagte Gretz, und es war zu hören, dass die Erinnerung sie schmerzte, aber auch mit Freude und Dankbarkeit berührte.

 

Derzeit scheint das Virus gezähmt. Lydia Gretz blickt mit Zuversicht nach vorn: Das Hospiz ADVENA bleibt in der Bahnstraße, zieht aber ein Stück weiter in die oberen Etagen des von der IFB-Stiftung neu errichteten Thorsten-Goos-Hauses. Neue Räume mit neuen Möglichkeiten erwarten Mitarbeitende, Ehrenamt und künftige Bewohnerinnen und Bewohner. Mit Dorothée Becker wird ab März eine neue Hospizleitung ihren Dienst antreten, die sich beim Neujahrsempfang ihren künftigen Mitarbeitenden und dem Ehrenamt vorstellte. Lydia Gretz wird sich künftig ganz auf ihre Aufgaben in der Geschäftsführung der Gemeinnützigen Hospizium GmbH sowie ihre Vorstandsaufgaben in der Hospizium Stiftung konzentrieren.

 

Ein Abschied war der Neujahrsempfang für Clemens von Dressler, den bisherigen Leiter der Öffentlichkeitsarbeit und des Fundraisings der Hospizium Stiftung. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das Hospiz ADVENA trotz Corona und anderer Krisen die Spenden erhielt, die es braucht, um Menschen in ihrer letzten Lebensphase liebevoll und kompetent zu begleiten. „Die Wiesbadener und die Region haben ihrem Hospiz die Treue gehalten, so dass die 5 Prozent, die nicht Kranken- oder Pflegekassen zahlen, sondern die aus der Bürgerschaft aufgebracht werden müssen, weiter bei uns ankamen. „Diese Solidarität mit der Hospizarbeit in einer Zeit, die für alle belastend war und teilweise noch ist, trägt unsere Arbeit und dafür möchte ich ganz herzlich Danke sagen“, so Lydia Gretz.

Gruppenbild von li: Dorothée Becker, Lydia Gretz, Lothar Lorenz, Angelika Christ, Gabriele Groh-Leu und Clemens von Dressler.

Comedy-Kellner Erik Tatar begleitete ADVENA Wiesbaden unterhaltsam durch den Neujahrsempfang.

Streicher-Duo in unserem Wintergarten

Ende Dezember erfreuten uns Christine Seiler und Laura von Schwanenflug mit ihrem Besuch. Frau Seiler spielt im Orchester des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Frau von Schwanenflug im Orchester des Staatstheaters in Mainz. Die beiden begnadeten Musikerinnen spielten für unsere Bewohnerinnen und Bewohner ein Konzert. Dabei erklang festliche klassische Musik, insbesondere von Johann Sebastian Bach und Ignaz Pleyel, einem österreichisch-französischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert. Durch die geöffneten Türen konnten auch die Bewohnerinnen und Bewohner die virtuosen Duette verfolgen, die ihr Zimmer nicht verlassen konnten oder wollten.

Die beiden Musikerinnen haben eine ganz besondere Stimmung in unser Hospiz ADVENA gebracht und wir danken Christine Seiler und Laura von Schwanenflug ganz herzlich für das wunderbare Konzert.

Deutsch-Amerikanischer & Internationaler Frauenclub zu Gast in unserem Hospiz ADVENA

Es ist fast schon eine gute Tradition: Kurz vor Weihnachten bekommen wir Besuch von Vertreterinnen des German-American & International Womens Club Wiesbaden. Die Mitglieder haben das ganze Jahr über unzählige Pflegeprodukte für unsere Bewohnerinnen und Bewohner gesammelt. Diese wurden kurz vor Weihnachten an unsere Hospizleiterin Lydia Gretz und unseren Vorstandsvorsitzenden der Hospizium Stiftung, Lothar Lorenz, offiziell übergeben.

Wir sind absolut beeindruckt von der großen Menge und unheimlich dankbar für diese langjährige Verbundenheit. Wir sind wieder für die nächsten Monate versorgt und danken allen Mitgliedern des German-American & International Womens Club Wiesbaden ganz, ganz herzlich für dieses große Engagement!

Rückblick auf unser drittes Freundeskreistreffen

Anfang Dezember hat sich unser Freundeskreis zu einem Adventscafé getroffen. Dabei wurden wir mit köstlichen Kuchen und Torten verwöhnt, die Ehrenamtliche zu dem Anlass gezaubert haben. Neben dem persönlichen Austausch hat unsere Hospizleiterin, Lydia Gretz, vom aktuellen Fortschritt unseres Hospizneubaus berichtet. Gemeinsam mit unserer Leiterin des ambulanten Hospizdienstes ADVENA, Franziska Knörr, hat sie zudem von Herzenswünschen unserer Bewohnerinnen und Bewohner erzählt und wie wir diese erfüllen können. Ein Mitglied unseres Freundeskreises hat dann noch einen weihnachtlichen Text vorgelesen.

Zum krönenden Abschluss spielte dann noch der Posaunenchor der evangelischen Stadtmission adventliche Choräle.

Es war ein wunderbarer Abend mit tollen Gesprächen und Begegnungen. Wir sind für jedes Mitglied unseres Freundeskreises unheimlich dankbar und wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Treffen!

Mehr Informationen zu unserem Freundeskreis finden Sie hier

Grußwort des Wiesbadener Oberbürgermeisters Gert-Uwe Mende zum Welthospiztag

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Welthospiztag findet in diesem Jahr am 8. Oktober statt. Dieser Tag soll die Aufmerksamkeit für hospizliche und palliative Belange erhöhen.

An diesem besonderen Tag gibt es, organisiert durch das Hospiz ADVENA, eine Lichtinstallation vor dem Wiesbadener Rathaus. In den vergangenen 25 Jahren, von 1996 bis 2021, sind im Hospiz ADVENA 4494 Menschen verstorben. Für alle Verstorbenen werden LED-Teelichter aufgestellt und mit diesen 4494 Lichtern der Schriftzug „Leben im Sterben“ gebildet, um so das Gedenken an diese Menschen in den Mittelpunkt unserer Stadt zu bringen – weil das Sterben zum Leben gehört, mitten ins Leben.

Das Hospiz ADVENA ist das älteste in Hessen und besteht seit 1996. In dem stationären Hospiz und mit dem ambulaten Hospizdienst wird alles getan, um dem sterbenden Menschen ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben bis zuletzt zu ermöglichen. Im Respekt vor der Würde und der Achtung der Selbstbestimmung, geht es um Nähe, Fürsorge und der Vermittlung von Geborgenheit den Menschen gegenüber.

Niemand darf sich auf seinem letzten Lebensweg unbegleitet fühlen: Neben professioneller medizinischer und pflegerischer Betreuung brauchen schwerstkranke und sterbende Menschen menschliche Zuwendung für den Abschied vom Leben. Die Hospizversorgung ist geprägt durch die vielen Menschen, die sie mit Leben füllen. Ohne die Mitarbeit insbesondere der vielen Ehrenamtlichen wäre eine ganzheitliche Sterbebegleitung nicht möglich. Sie ist ein herausragendes Beispiel für gelebtes bürgerschaftliches Engagement.

Im Namen der Landeshauptstadt Wiesbaden möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, von der Stiftung, der Hospizleitung über die Verwaltung und Pflege bis zur Seelsorge und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich in der Hospiz- und Palliativversorgung für schwerstkranke und sterbende Menschen engagieren und den Angehörigen in schweren Zeiten mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sie alle leisten damit nicht nur den unmittelbar Betroffenen, sondern unserer gesamten Stadtgesellschaft einen unschätzbaren Dienst der Nächstenliebe und der Mitmenschlichkeit. Dafür gebührt Ihnen Respekt und Anerkennung.

Die Hospizversorgung ist geprägt durch die vielen Menschen, die sie mit Leben füllen. Ohne die
Mitarbeit insbesondere der vielen Ehrenamtlichen wäre eine
ganzheitliche Sterbebegleitung nicht möglich. Sie ist ein
herausragendes Beispiel für
gelebtes bürgerschaftliches
Engagement.

Neuer Kooperationspartner für unsere Blumenaktionen

30.09.2022

Diese Woche haben wir uns mit Andi Slotty, Geschäftsführer vom Blumenhaus Inge in Wiesbaden-Erbenheim, getroffen. Gemeinsam haben wir über eine Kooperation zwischen dem Blumengeschäft und unserem Hospiz ADVENA gesprochen. Wir haben uns sehr gut verstanden und er war sehr interessiert an unserer Hospizarbeit. Blumen spielen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner eine sehr große Rolle und sie erfreuen sich immer an Blüten, Düften und bunten Farben. Gemeinsam möchten wir in der Vorweihnachtszeit wieder unsere Adventsgesteckaktion zugunsten unserer Bewohnerinnen und Bewohner starten.

Wir bedanken uns bei Andi Slotty und seinem Team für das freundliche Gespräch und die Kooperation. Wir freuen uns schon sehr auf gemeinsame Aktionen und sind glücklich, ein so bekanntes Erbenheimer Geschäft als Kooperationspartner gefunden zu haben!

Betriebsausflug von Haupt- und Ehrenamt zum Geysir in Andernach

16.09.2022

Diese Woche hat unser stationäres Hospiz ADVENA und unser ambulanter Hospizdienst ADVENA seinen Betriebsausflug zum Geysir in Andernach gemacht. Nach einer kurzweiligen Anreise im Bus haben wir eine spannende Stadtführung bekommen und sind mit dem Schiff zu einem Aussichtspunkt gefahren, von dem wir den größten Kaltwassergeysir der Welt wunderbar beobachten konnten. Ein gemeinsames Essen und der Genuss eines kühlen Eises haben den Tag abgerundet

Es war ein sehr schönes Miteinander. Danke an unser Haupt- und Ehrenamt - wir haben einfach das beste Team der Welt!

Erfüllung eines Herzenswunsches

09.09.2022

Vor ein paar Wochen hatte unsere fast 99-jährige Bewohnerin Maria S. einen letzten Herzenswunsch: einen Besuch im Kloster Marienthal. Gemeinsam mit dem Wünschewagen konnten wir ihr am Mitte August diesen Wunsch erfüllen.

Um 09:00 Uhr starteten wir vom Hospiz ADVENA in Richtung Geisenheim. Begleitet wurde Maria S. von zwei Ehrenamtlichen des ASB Wünschewagens, unserer Hospizseelsorgerin Jutta Justen und ihren Angehörigen. An der Wallfahrtskirche in Marienthal angekommen, wurden wir von Bruder Paul schon erwartet, der auch die heilige Messe zelebrierte und im Anschluss unsere Bewohnerin segnete. Dann hatte sie noch ausgiebig Zeit, den Wallfahrtsort bei schönstem Wetter zu genießen.

Anschließend ging es weiter nach Frauenstein zu einem gemeinsamen Mittagessen. Den krönenden Abschluss fand der Tag gegen 17:00 Uhr am Schiersteiner Hafen. Hier konnten wir alle gemeinsam noch ein Eis genießen.

Wir möchten allen, die dazu beigetragen haben, diesen Tag zu einem wundervollen Erlebnis für unsere Bewohnerin werden zu lassen, ganz herzlich DANKE sagen!

Eintagsheldinnen und Eintagshelden bei uns im ADVENA

03.09.2022

Im Rahmen des Wiesbadener Freiwilligentages haben uns sechs Eintagsheldinnen und Eintagshelden besucht. Gemeinsam haben wir unseren Hospizgarten winterfest gemacht. Dazu haben wir unsere Holzmöbel abgeschliffen und lasiert, Sträucher gestutzt, Hochbeete ausgebessert und winterfeste Pflanzen gesetzt. Dabei wurden wir großzügig mit Materialien vom MS-Holzfachmarkt unterstützt, ein herzlicher Dank an dieser Stelle!

Anschließend haben wir gemeinsam gegrillt, auch unsere Bewohnerinnen und Bewohner kamen in den Genuss von Bratwürstchen, Steaks und frischem Salat.

Vielen lieben Dank an unsere fleißigen Heldinnen und Helden. Der Hospizgarten erstrahlt in neuem Glanz und wir haben uns unheimlich über die tatkräftige Unterstützung gefreut!